Gleichstellungsbeauftragte begeistert „Älter, bunter, weiblicher“ im Osnabrücker Südkreis

Gleichstellungsbeauftragte begeistert ---- „Älter, bunter, weiblicher“ im Osnabrücker Südkreis

Hasbergen/Hagen. Sei es die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder das Zusammenleben von Jung und Alt – die Themen der Reihe „Älter, bunter, weiblicher“ stießen im Südkreis auf großes Interesse. „Wir sind mehr als zufrieden“, erklärte die Bad Iburger Gleichstellungsbeauftragte Irene Wellmann, die die Reihe gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus Hasbergen, Hagen, Hilter und Georgsmarienhütte organisiert hatte.

Die fünf Gleichstellungsbeauftragten hatten das Aktionsprogramm „Älter, bunter weiblicher“ des Landes Niedersachsen zum Anlass genommen, sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Geschlechter zu befassen. Schwerpunkt der von der Landesregierung geförderten Reihe war dabei die Frage, wie Frauen und Männer ihre Potenziale nutzen können, um beispielsweise das Älterwerden aktiv zu gestalten. In insgesamt zwölf Veranstaltungen , die abwechselnd in den fünf Kommunen stattfanden, sprachen Referenten unter anderem über die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf oder den Wiedereinstieg von Frauen in den Arbeitsmarkt. Auch Aktionstage gehörten dazu, in denen Jung und Alt etwa gemeinsam alte Spiele spielten.

„Alle Veranstaltungen waren supergut besucht“, erklärte Irene Wellmann aus Bad Iburg. Höhepunkt war unter anderem ein Abend mit den Bürgermeisterinnen Annette Niermann aus Bad Iburg und Hildegard Schwertmann-Nicolay aus Neuenkirchen, die darüber sprachen, wie Frauen in Führungspositionen Beruf und Familie vereinbaren können. Auch die beiden Frauenfrühstücke in Hilter und Hasbergen, die sich mit dem Thema Schlagfertigkeit beschäftigten, erfreuten sich großer Beliebtheit. „Da haben wir den Nerv der Frauen getroffen“, meinte Marita Tolksdorf-Krüwel aus Hasbergen. „Es hat vor allem auch viele junge Frauen angesprochen“, ergänzte Regina Meyer-Kietzmann aus Hilter.

Auch in Zukunft wollen die Gleichstellungsbeauftragten kommunenübergreifend zusammenarbeiten. „Jede hat eigene Ansichten und Ideen, das macht den Strauß aus“, erklärte Edeltraud Plogmann aus Hagen. Als Nächstes plant das Quintett, sich mit dem Thema „Frauen und Gesundheit“ auseinanderzusetzen. Ganz zu Ende ist „Älter, bunter, weiblicher“ übrigens noch nicht: Am 18. Dezember um 19 Uhr liest Christine Westermann im Gasthaus Thies aus ihrem Buch „Da geht noch was – mit 65 in die Kurve“, das sich mit den positiven Seiten des Älterwerdens beschäftigt. Restkarten gibt es bei Marita Tolksdorf-Krüwel im Hasberger Rathaus.

Quelle: NOZ 12.12.2014

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